Über Marlach

459 Einwohner mit Altdorf und Sershof (Stand 30.04.2017)

Ca. 1108 erste Erwähnung. Aus der Oberamtsbeschreibung:
Marlach liegt an der Einmündung des Sindelbachs in die Jagst. Um das Jahr 1108 wird Marlach unter den fuldaischen Schenkungen im Jagstgau als „Marloch“ und „Marlohe“ erstmals urkundlich erwähnt.
Der Name bedeutet „Wald am Sumpf“. Auch als Marlohen oder Alt-Marlach kommt der Ort vor. Im Jahre 1108 saß in Marlach ein edelfreies Geschlecht. Die späteren Herren von Marlach waren mit den Herren von Berlichingen verzweigt. Am 1. September 1646. wird das Dorf von den Schweden unter Königsmark eingeäschert bis auf 5 kleine Häuschen. Pfarrhaus und Kirche mit allen alten Urkunden gehen zu Grunde.
Altdorf, das alte Dorf gegenüber jener der Jagst näher gelegenen Niederlassung Marlach, war Eigenthum der Herren von Krautheim, dann der Grafen v. Eberstein und kam mit Marlach an Mainz. Schönthal
hatte Güter und Gülten hier 1279, 1305. Besitzberechtigt waren auch die Herren von Neidenau.
Sershof, früher Sersloch, Wald eines Sar, ist ein hoch auf dem Berg südlich über Marlach gelegener Hof mit schöner Fernsicht. Viele Änderungen der Besitzer finden sich in Urkunden zwischen 1406 und1663.

Historische Bauwerke
1364 erste Nennung einer Mühle
14. Jh. Heiligkreuzkapelle Altdorf, 1989 Innen- und Außenrenovierung
1755-58 Pfarrkirche St. Georg
1765 Pfarrhaus und Pfarrhof